domingo, 9 de octubre de 2011

LOS 21 POEMAS DE PIERROT LUNAIRE en su lengua original, el alemán, y en español, para quienes les interese, para quienes deseen trabajar con ellos en la propuesta domiciliaria...

PIERROT LUNAIRE Op. 21 (1912)

Música de Arnold Schönberg (1874 - 1951)
Texto de Albert Giraud



1. MondestrunkenDen Wein, den man mit Augen trinkt,
Gießt Nachts der Mond in Wogen nieder,
Und eine Springflut überschwemmt
Den stillen Horizont.

Gelüste, schauerlich und süß,
Durchschwimmen ohne Zahl die Fluten!
Den Wein, den man mit Augen trinkt,
Gießt Nachts der Mond in Wogen nieder.

Der Dichter, den die Andacht treibt,
Berauscht sich an dem heil'gen Tranke,
Dem Himmel wendet er verzückt
Das Haupt und taumelnd saugt und schlürft er
Den Wein, den man mit Augen trinkt.


2. Colombine

Des Mondlichts bleiche Blüten,
Die weißen Wunderrosen,
Blühn in den Julinächten -
O bräch ich eine nur!

Mein banges Leid zu lindern,
Such ich am dunklen Strome
Des Mondlichts bleiche Blüten,
Die weißen Wunderrosen.

Gestillt wär all mein Sehnen,
Dürft ich so märchenheimlich,
so selig leis - entblättern
Auf deine braunen Haare
Des Mondlichts bleiche Blüten!


3. Der Dandy

Mit einem phantastischen Lichtstrahl
Erleuchtet der Mond die krystallnen Flakons
Auf dem schwarzen, hochheiligen Waschtisch
Des schweigenden Dandys von Bergamo.

In tönender, bronzener Schale
Lacht hell die Fontäne, metallischen Klangs. Mit einem phantastischen Lichtstrahl
Erleuchtet der Mond die krystallnen Flakons.

Pierrot mit dem wächsernen Antlitz
Steht sinnend und denkt:
wie er heute sich schmink?
Fort schiebt er das Rot und des Orients Grün
Und bemalt sein Gesicht in erhabenem Stil
Mit einem phantastischen Mondstrahl.


4. Eine blasse Wäscherin

Eine blasse Wäscherin
Wäscht zur Nachzeit bleiche Tücher,
Nackte, silberweiße Arme
Steckt sie nieder in die Flut.

Durch die Lichtung schleichen Winde,
Leis bewegen sie den Strom.
Eine blasse Wäscherin
Wäscht zur Nachtzeit bleiche Tücher.

Und die sanfte Magd des Himmels,
Von den Zweigen zart umschmeichelt,
Breitet auf die dunklen Wiesen
Ihre lichtgewobnen Linnen -
Eine blasse Wäscherin.


5. Valse de Chopin

Wie ein blasser Tropfen Bluts
Färbt die Lippen einer Kranken,
Also ruht auf diesen Tönen
Ein vernichtungßüchtger Reiz.

Wilder Lust Accorde Stören
Der Verzweiflung eisgen Traum -
Wie ein blasser Tropfen Bluts
Färbt die Lippen einer Kranken.

Heiß und jauchzend, süß und schmachtend,
Melancholisch düstrer Walzer,
Kommst mir nimmer aus den Sinnen!
Haftest mir an den Gedanken,
Wie ein blasser Tropfen Bluts!


6. Madonna

Steig, o Mutter aller Schmerzen,
Auf den Altar meiner Verse!
Blut aus deinen magren Brüsten
Hat des Schwertes Wut vergossen.

Deine ewig frischen Wunden, 
Gleichen Augen, rot und offen.
Steig, o Mutter aller Schmerzen,
Auf den Altar meiner Verse!

In den abgezehrten Händen
Hältst du deines Sohnes Leiche,
Ihn zu zeigen aller Menschheit -
Doch der Blick der Menschen meidet
Dich, o Mutter aller Schmerzen!


7. Der kranke Mond

Du nächtig todeskranker Mond
Dort auf des Himmels schwarzem Pfühl,
Dein Blick, so fiebernd übergroß,
Bannt mich wie fremde Melodie.

An unstillbarem Liebesleid
Stirbst du, an Sehnsucht, tief erstickt,
Du nächtig todeskranker Mond
Dort auf des Himmels schwarzem Pfühl.

Den Liebsten, der im Sinnenrausch
Gedankenlos zur Liebsten schleicht,
Belustigt deiner Strahlen Spiel -
Dein bleiches, qualgebornes Blut,
Du nächtig todeskranker Mond.


8. Nacht

Finstre, schwarze Riesenfalter
Töteten der Sonne Glanz.
Ein geschlossnes Zauberbuch,
Ruht der Horizont - verschwiegen.

Aus dem Qualm verlorner Tiefen
Steigt ein Duft, Erinnrung mordend!
Finstre, schwarze Riesenfalter
Töteten der Sonne Glanz.

Und vom Himmel erdenwärts
Senken sich mit schweren Schwingen
Unsichtbar die Ungetüme
Auf die Menschenherzen nieder . . .
Finstre, schwarze Riesenfalter.


9. Gebet an Pierrot

Pierrot! Mein lachen
Hab ich verlernt!
Das Bild des Glanzes
Zerfloß - Zerfloß!

Schwarz weht die Flagge
Mir nun vom Mast.
Pierrot! Mein Lachen
Hab ich verlernt!

O gib mir wieder,
Roßarzt der Seele,
Schneemann der Lyrik,
Durchlaucht vom Monde,
Pierrot - mein Lachen!


10. Raub

Rote, fürstliche Rubine,
Blutge Tropfen alten Ruhmes,
Schlummern in den Totenschreinen,
Drunten in den Grabgewölben.

Nachts, mit seinen Zechkumpanen,
Steigt Pierrot hinab - zu rauben
Rote, fürstliche Rubine,
Blut'ge Tropfen alten Ruhmes.

Doch da - sträuben sich die Haare,
Bleiche Furcht bannt sie am Platze:
Durch die Finsternis - wie Augen! -
Stieren aus den Totenschreinen -
Rote, fürstliche Rubine.


11. Rote Messe

Zu grausem Abendmahle,
Beim Blendeglanz des Goldes,
Beim Flackerschein der Kerzen,
Naht dem Altar - Pierrot!

Die Hand, die gottgeweihte,
Zerreißt die Priesterkleider
Zu grausem Abendmahle,
Beim Blendeglanz des Goldes.

Mit segnender Gebärde
Zeigt er den bangen Seelen
Die triefend rote Hostie:
Sein Herz - in blutgen Fingern -
Zu grausem Abendmahle!


12. Galgenlied

Die dürre Dirne
Mit langem Halse
Wird seine letzte
Geliebte sein.

In seinem Hirne
Steckt wie ein Nagel
Die dürre Dirne
Mit langem Halse.

Schlank wie die Pinie,
Am Hals ein Zöpfchen -
Wollüstig wird sie
Den Schelm umhalsen,
Die dürre Dirne!


13. Enthauptung

Der Mond, ein blankes Türkenschwert
Auf einem schwarzen Seidenkissen,
Gespenstisch groß - dräut er hinab
Durch schmerzendunkle Nacht.

Pierrot irrt ohne Rast umher
Und starrt empor in Todesängsten
Zum, Mond, dem blanken Türkenschwert
Auf einem schwarzen Seidenkissen.

Es schlottern unter ihm die Knie,
Ohnmächtig bricht er jäh zusammen.
Er wähnt: es sause strafend schon
Auf seinen Sünderhals hernieder
Der Mond, das blanke Türkenschwert.


14. Die Kreuze

Heilige Kreuze sind die Verse,
Dran die Dichter stumm verbluten,
Blindgeschlagen von der Geier
Flatterndem Gespensterschwarme!

In den Leibern schwelgten Schwerter,
Prunkend in des Blutes Scharlach!
Heilge Kreuze sind die Verse,
Dran die Dichter stumm verbluten.

Tot das Haupt - erstarrt die Locken -
Fern, verweht der Lärm des Pöbels.
Langsam sinkt die Sonne nieder,
Eine rote Königskrone.
Heilge Kreuze sind die Verse!


15. Heimweh

Lieblich klagend - ein kristallnes Seufzen
Aus Italiens alter Pantomime,
Klingts herüber: wie Pierrot so hölzern,
So modern sentimental geworden.

Und es tönt durch seines Herzens Wüste,
Tönt gedämpft durch alle Sinne wieder,
Lieblich klagend - ein kristallnes Seufzen
Aus Italiens alter Pantomime.

Da vergißt Pierrot die Trauermienen!
Durch den bleichen Feuerschein des Mondes,
Durch des Lichtmeers Fluten
schweift die Sehnsucht
Kühn hinauf, empor zum Heimathimmel,
Lieblich klagend - ein kristallnes Seufzen!


16. Gemeinheit

In den blanken Kopf Cassanders,
Dessen Schrein die Luft durchzetert,
Bohrt Pierrot mit Heuchlermienen,
Zärtlich - einen Schädelbohrer!

Darauf stopft er mit dem Daumen
Seinen echten türkischen Tabak
In den blanken Kopf Cassanders,
Dessen Schrein die Luft durchzetert!

Dann dreht er ein Rohr von Weichsel
Hinten in die glatte Glatze
Und behäbig schmaucht und pafft er
Seinen echten türkischen Tabak
Aus dem blanken Kopf Cassanders!


17. Parodie

Stricknadeln, blank und blinkend,
In ihrem grauen Haar,
Sitzt die Duenna murmelnd,
Im roten Röckchen da.

Sie wartet in der Laube,
Sie liebt Pierrot mit Schmerzen,
Stricknadeln, blank und blinkend,
In ihrem grauen Haar.

Da plötzlich - horch! - ein Wispern!
Ein Windhauch kichert leise:
Der Mond, der böse Spötter,
Äfft nach mit seinen Strahlen -
Stricknadeln, blink und blank.


18. Der Mondfleck

Einen weißen Fleck des hellen Mondes
Auf dem Rücken seines schwarzen Rockes,
So spaziert Pierrot im lauen Abend,
Aufzusuchen Glück und Abenteuer.

Plötzlich stört ihn was an seinem Anzug.
Er beschaut sich rings und findet richtig -
Einen weißen Fleck des hellen Mondes
Auf dem Rücken seines schwarzen Rockes.

Warte! denkt er: das ist so ein Gipsfleck! Wischt und wischt, doch bringt ihn nicht herunter
Und so geht er, giftgeschwollen weiter,
Reibt und reibt bis an den frühen Morgen -
Einen weißen Fleck des hellen Mondes.


19. Serenade

Mit groteskem Riesenbogen
Kratzt Pierrot auf seiner Bratsche,
Wie der Storch auf einem Beine,
Knipst er trüb ein Pizzicato.

Plötzlich naht Cassander, wütend
Ob des nächt'gen Virtuosen -
Mit groteskem Riesenbogen
Kratzt Pierrot auf seiner Bratsche.

Von sich wirft er jetzt die Bratsche:
Mit der delikaten Linken
Faßt den Kahlkopf er am Kragen -
Träumend spielt er auf der Glatze
Mit groteskem Riesenbogen.


20. Heimfahrt

Der Mondstrahl ist das Ruder,
Seerose dient als Boot:
Drauf fährt Pierrot gen Süden
Mit gutem Reisewind.

Der Strom summt tiefe Skalen
Und wiegt den leichten Kahn.
Der Mondstrahl ist das Ruder.
Seerose dient als Boot.

Nach Bergamo, zur Heimat,
Kehrt nun Pierrot zurück;
Schwach dämmert schon im Osten
Der grüne Horizont.
Der Mondstrahl ist das Ruder.


21. O alter Duft

O alter Duft aus Märchenzeit
Berauschest wieder meine Sinne!
Ein närrisch Heer von Schelmerein
Durchschwirrt die leichte Luft.

Ein glückhaft Wünschen macht mich froh
Nach Freuden, die ich lang verachtet
O alter Duft aus Märchenzeit,
Berauschest wieder mich!

All meinen Unmut gab ich preis;
Aus meinem sonnumrahmten Fenster
Beschau ich frei die liebe Welt
Und träum hinaus in selge Weiten . . .
O alter Duft - aus Märchenzeit!



 
 1. Ebrio de luna El vino que con los ojos se bebe, 
por la noche la luna nos derrama en oleadas
y una marea inunda
el sereno horizonte. 

¡Deseos, lúgubres y dulces,
fluyen innumerables entre las aguas!
El vino que con los ojos se bebe,
por la noche la luna nos derrama en oleadas.

El poeta, guiado por su devoción, 
se embriaga con el sagrado licor, 
al cielo dirige su mirada arrebatada 
y vacilando, devora y sorbe 
el vino que con los ojos se bebe. 


 2. Colombina

Las pálidas florescencias de la luna, 
las blancas y maravillosas rosas, 
que brotan en las noches de julio... 
¡ojalá pudiera arrancar al menos una! 

Para mi pesada carga aliviar 
busco en los obscuros arroyos
las pálidas florescencias de la luna, 
las blancas y maravillosas rosas.

Entonces, calmado quedaría mi anhelo, 
si pudiera, como en una fábula, 
tiernamente - deshojar 
sobre tu cabello castaño 
¡Las pálidas florescencias de la luna! 


3. El Dandy

Con un fantástico rayo de luz
alumbra la luna los cristalinos frascos 
sobre el negro y sacrosanto tocador
del taciturno dandi de Bérgamo. 

En la sonora vasija de bronce
ríe clara la fuente, con metálico sonido.
Con un fantástico rayo de luz
alumbra la luna los cristalinos frascos.

Pierrot, con el rostro de cera, 
permanece meditabundo y piensa:
¿Cómo maquillarme hoy?
Rechazando el rojo y el verde de oriente,
engalana su faz con gesto solemne
con un espectral rayo de luna. 


 4. Una pálida lavandera

Una pálida lavandera 
lava de noche los descoloridos linos; 
desnudos, los brazos blancos como plata 
los sumerge en el agua.

Furtivas brisas se deslizan por un claro
rizando suavemente las aguas del arroyo. 
Una pálida lavandera 
lava de noche los descoloridos linos. 

Y la dulce doncella del cielo, 
por las ramas suavemente acariciada, 
tiende sobre los oscuros prados
todos sus descoloridos linos...
Una pálida lavandera.


5. Vals de Chopin

Como una pálida gota de sangre 
tiñe los labios de una enferma, 
así descansa en estos sonidos 
un mórbido encanto destructivo.

Los acordes de una pasión salvaje turban
el frío sueño de la desesperación...
como una pálida gota de sangre 
tiñe los labios de una enferma. 

Feroz y triunfante, dulce y anhelante, 
melancólico y sombrío vals, 
tu nunca abandonarás mis recuerdos, 
¡te has adherido a mis pensamientos
como una pálida gota de sangre! 


6. Madre dolorosa

¡Elévate, oh madre de todos los dolores, 
sobre el altar de mis versos! 
Sangre de tu pecho marchito 
ha derramado la cruel espada. 

Tus eternas heridas abiertas 
semejan ojos carmesí abiertos. 
¡Elévate, madre de todos los dolores, 
sobre el altar de mis versos! 

Con tus manos enflaquecidas
sostienes el cuerpo santo de tu Hijo, 
para mostrarlo a todos los hombres...
Pero los ojos de ellos te esquivan, 
¡Oh Madre de todos los dolores! 


7. La Luna enferma

Tú, luna nocturna, mortalmente enferma,
sobre el oscuro lecho del cielo.
Tu febril y desorbitada mirada,
me cautiva como una extraña melodía. 

De una insaciable pena de amor 
tú mueres, de anhelo, de profunda asfixia.
Oh luna nocturna, mortalmente enferma,
sobre el oscuro lecho del cielo. 

El amante, con sus sentidos embriagados, 
distraído va a reunirse con su amada
y se deleita con tu juego de luces ...
tu pálida sangre, fruto de tu suplicio, 
¡Tú, luna nocturna, mortalmente enferma!


8. Noche

Oscuras, gigantescas mariposas negras
mataron el brillo del sol. 
Como el libro sellado de un hechicero, 
el horizonte duerme en silencio. 

Desde la profundidad perdida, los vapores
traen consigo su aroma matando los recuerdos.
Oscuras, gigantescas mariposas negras
mataron el brillo del sol. 

Y del cielo hacia la tierra, 
bajan oscilando pesadamente, 
invisibles monstruos 
al corazón de los hombres . . .
Oscuras, gigantescas mariposas negras.


9. Oración a Pierrot

¡Pierrot! ¡Mi risa 
la he olvidado! 
¡La imagen brillante
se desvaneció, se desvaneció! 

Negra es la bandera que ondea 
ahora en mi mástil. 
¡Pierrot! Mi risa 
la he olvidado! 

¡Ah, ahora devuélveme, 
veterinario del alma, 
lírico muñeco de nieve, 
alteza lunar, 
Pierrot, mi risa! 


10. Robo

Rojos, principescos rubíes, 
gotas de sangre de antiguas glorias 
que dormitáis en los sarcófagos,
bajolas bóvedas sepulcrales. 

De noche, con sus compañeros de juerga, 
Pierrot desciende para robar 
los rojos, principescos rubíes, 
gotas de sangre de antiguas glorias. 

Sin embargo, los cabellos se les erizan, 
un miedo mortal los paraliza en su sitio: 
Desde la oscuridad, ¡como si fueran ojos! 
desde los ataúdes los miran fijamente,
los rojos, principescos rubíes. 


11. La Misa roja

Para la escalofriante cena, 
entre el espléndido brillo del oro
y la trémula llama de las velas, 
se acerca al altar... ¡Pierrot! 

Su mano, a Dios consagrada, 
rasga la vestidura sacerdotal, 
acude a la escalofriante cena, 
entre el espléndido brillo del oro. 

Con ademán de bendición, 
expone ante las almas inquietas 
una Hostia de la que caen rojas gotas:
¡su corazón en dedos ensangrentados, 
acude a la escalofriante cena! 


12. La Canción del patíbulo

La flaca ramera
de largo cuello
será la última 
de sus queridas. 

Y en su celebro está, 
clavada como una aguja, 
la flaca ramera
de largo cuello. 

Esbelta como un pino, 
en su cuello una trenza, 
¡Lujuriosamente
al canalla abrazará 
la flaca ramera! 


13. Decapitación

La Luna, una brillante espada turca 
sobre un negro cojín de seda, 
como un gigantesco espectro caerá
¡en la oscura y dolorosa noche! 

Pierrot vaga sin descanso 
y con miedo mortal fija su mirada 
en la Luna, una brillante espada turca 
sobre un negro cojín de seda. 

Las rodillas le tiemblan, 
se desmaya y cae.
Imagina, con un susurro tenso,
caer sobre su cuello pecador
la Luna, una brillante espada turca. 


14. Las Cruces

Santas cruces son los versos 
que los poetas desangran en silencio, 
enceguecidos por los cuervos
que revolotean en espectral bandada. 

En sus cuerpos las espadas se tiñen
de sangre escarlata.
Santas cruces son los versos 
que los poetas desangran en silencio. 

La cabeza caída, rígidos los rizos,
el viento se lleva a lo lejos el ruido de la gente. 
Lentamente cae el sol del ocaso, 
cual real corona carmesí. 
¡Santas cruces son los versos! 


15. Nostalgia

Un dulce quejido, suspiro de cristal, 
como desde una vieja pantomima italiana, 
se percibe: ¡Qué árido y tosco, 
se vuelve el sentimiento de Pierrot!

Y hace eco en el desierto de su corazón, 
eco que resuena mortecino por todos sus sentidos,
ese dulce quejido, suspiro de cristal, 
como desde una vieja pantomima italiana. 

¡Entonces Pierrot se olvida de sus aflicciones! 
A través de la ardiente luz de la luna plateada, 
a través de las olas de ese mar pleno de luz, 
audazmente se eleva
hacia los cielos de su patria.
¡Dulce quejido, suspiro de cristal!


16. Maldad

En la blanca cabeza de Casandro, 
cuyos gritos de auxilio desgarran los aires,
introduce Pierrot, con expresión hipócrita, 
cariñosamente... ¡un taladro!. 

A continuación, con el pulgar rellena
de auténtico tabaco turco 
la pulida cabeza de Casandro, 
cuyos gritos de auxilio desgarran los aires.

Después atornilla un canuto de cerezo
a la parte posterior de la lisa calva, 
y con grandes bocanadas de humo fuma, 
su auténtico tabaco turco 
¡En la pulida cabeza de Casandro!


17. Parodia

Con agujas de tejer, lisas y brillantes, 
clavadas en sus encanecidos cabellos, 
se sienta la dueña mascullando, 
con su falda roja. 

Ella espera en la glorieta, 
ama a Pierrot con dolor,
con agujas de tejer, lisas y brillantes, 
clavadas en sus encanecidos cabellos. 

De repente, ¡oye un susurro!... 
una brisa que ríe socarrona, 
la Luna, con una burla cruel, 
imita con su resplandor,
agujas de tejer, lisas y brillantes. 


18. Mancha lunar

Con una mancha blanca de clara luna 
sobre la espalda de su chaqueta negra, 
así pasea Pierrot en la noche tibia, 
buscando felicidad y aventura. 

De repente, algo le molesta en su ropa, 
la mira desde distintos ángulos y al fin la ve: 
hay una mancha blanca de clara luna 
sobre la espalda de su chaqueta negra. 

¡Claro!, razona, ¡es una mancha de yeso! 
Frota y frota, pero no puede hacerla desaparecer.
Y así continúa, lleno de amargura, 
y frota y frota hasta que amanece 
una mancha blanca de clara luna. 


19. Serenata

Con un grotesco arco gigante 
Pierrot rasca su viola
y como una cigüeña sobre una sola pata 
pellizca las cuerdas con un apagado pizzicato. 

De repente, llega Casandro, enfurecido
por tanto virtuosismo nocturno. 
Con un grotesco arco gigante 
Pierrot rasca su viola.

Entonces, él arroja lejos la viola 
y con su delicada mano izquierda 
toma al calvo por el cuello. 
Soñando toca sobre el liso cráneo
con el grotesco arco gigante. 


20. De vuelta a casa

Un rayo de luna es el timón 
y la anémona sirve de barca, 
con la que Pierrot, viaja al sur 
con viento favorable. 

La corriente canturrea profundas notas 
y mece la frágil embarcación. 
Un rayo de luna es el timón
y la anémona sirve de barca. 

A Bérgamo, su patria, 
navega Pierrot de regreso; 
mientras débilmente amanece al oriente 
sobre el verde horizonte. 
Un rayo de luna es el timón. 


21. ¡Oh, antiguo perfume!

¡Oh antiguo perfume de cuentos de hadas, 
que una vez más cautivas mis sentidos! 
Una alegre tropa de pícaras desenfrenadas 
satura el ligero aire. 

Con anhelo alegre vuelvo al placer
que ha mucho tiempo descuidé. 
¡Oh antiguo perfume de cuentos de hadas, 
que una vez más cautivas mis sentidos! 

Toda mi tristeza he dejado de lado
y por mi ventana soleada
miro libremente el amado mundo
y sueño con lejanos parajes de dicha...
¡Oh antiguo perfume de cuento de hadas! 



Traducido por: Luis E. Etcheverry
Escaneado por: Irene M. Perea 2003

martes, 4 de octubre de 2011

BIENVENID@S 6TO.C B 1

  Después del viaje a Camboriú, después de este "emprendimiento apertura", después de toda la movida... ¿qué contar? ¿qué fotos compartir?,¿qué momentos recordar???  Recuerden: "este blog es una puerta abierta", la dejo abierta, más que nunca para ustedes, lols impulsores de este primer viaje de egresad@s en este 2011, a cincuenta años del liceo de Atlántida 1 y a CIEN AÑOS DE ATLANTIDA... esperamos fotos, compartires, comentarios y todo lo que quieran, feliz retorno!!!

martes, 6 de septiembre de 2011

GRACIAS.... ETERNAMENTE, GRACIAS

  Para  tod@s, y en especial para Facu...que ya se mandó con su primer aporte creativo

buena Facu!!! no te voy a decir que me siento orgullosa, te DIGO QUE ME HONRA HABERTE CONOCIDO!!!
Y te sigo el juego...

Mi alma está llena de rock y fusión
los que digan ¡qué facha!, ja, ja
qué revolución???
Frediee, Mateo, Jhonn, vivían libres
sin odio ni rencor...
¿locos pirados?
me quedo en mi mundo de reventados,
me quedo junto a ustedes, estudiantes,
permiso,
me quedo con el profe, el estudiante
y NUNCA EL MAGISTER! A ALGUN@S, LES AVISO
mi alma está llena de Brassens, de Clapton,
de Cabrera, de Quenn, de U2, de Martín
Buscaglia...
de los jóvenes bellos que ilumninan MI - TU-
SU....ALMA!!!

EL VALIOSO APORTE DE FACUNDO URRUTI DE 6to MEDICINA VESPERTINO, ATLÁNTIDA 1 GENERACIÓN 2011 bueno no se si este es en el lugar más apropiado para compartir lo siguiente con ustedes, es un poema que escribí hace un par de horas nada más y me gustaría recibir alguna opinión. Soy Facundo Urruty de 3ºC.B1 de Atlántida.

bueno no se si este es en el lugar más apropiado para compartir lo siguiente con ustedes, es un poema que escribí hace un par de horas nada más y me gustaría recibir alguna opinión. Soy Facundo Urruty de 3ºC.B1 de Atlántida.
Compostglobalización
Mi alma está pintada de mate y candombe
Si querés encontrar paz yo se en donde
En mi tierra todavía quedan muchos bosques 
Hay mucho más de lo que tú conoces 
Si querés llamáme tercermundista
Pero nosotros acá cuidamos la familia 
Yo prefiero no estar en esa lista 
Espero que lo tuyo cambie algún día
¡Como te preocupa tu trabajo!
Mirá como llenás tus manos 
Pero esperá, que te pasa algo…
Mirá un poco más a tu alma 
no tengo miedo de llegar a la morgue
tampoco de que mi final sea morboso
no me importan cosas de globalizaciones
ni opciones ni ciertas condiciones 
me gustan todas las cosas felices la gente, 
las personas que sonríen
que aceptan disculpas y se ríen 
que transforman porquería en energía
la vida se vive a pasos y amando
mirá como llenás tus manos sin algún proyecto muy grato… 
que vacía tu alma que no amas.
Soy de escribir bastante, este poema salió de la primer frase(mi alma esta pintada de mate y candombe) que me llegó ayer a la cabeza y pensaba escribir una letra para mi banda pero me pareció mas de poema para mi querido río de los pajaros pintados jajajaj saludos.

lunes, 29 de agosto de 2011

AQUÍ VEREMOS EL POEMA "WALKING AROUND" EN Wordle

  Recuerden, que como vimos en clase, el Worde nos realiza el trabajo de RELEVAMIENTO LÉXICO, utilizando el tamaño y el color para destacar, les dejo el enlace con fondo blanco , para que lo vean , tal como más les gustó en clase, espero comentarios, SALUDOS Y SUERTE

       
http://www.wordle.net/create

miércoles, 24 de agosto de 2011

VIDEO

  WALKING AROUND POR ISMAEL  SERRANO

 

WALKING AROUND EN WORDLE

 LA PROPUESTA DE TRABAJO....  Podemos hacerlo conectados solamente, recuerden que en biblioteca hay máquinas a disposición. En el link que aparece debajo del texto, cliquean y tan como vimos en la biblioteca, verán el texto en WORDLE, comenten en el blog de acuerdo a lo consignado, saludos y muchas gracias  Walking Around

Sucede que me canso de ser hombre.
Sucede que entro en las sastrerías y en los cines
marchito, impenetrable, como un cisne de fieltro
Navegando en un agua de origen y ceniza.

El olor de las peluquerías me hace llorar a gritos.
Sólo quiero un descanso de piedras o de lana,
sólo quiero no ver establecimientos ni jardines,
ni mercaderías, ni anteojos, ni ascensores.

Sucede que me canso de mis pies y mis uñas
y mi pelo y mi sombra.
Sucede que me canso de ser hombre.

Sin embargo sería delicioso
asustar a un notario con un lirio cortado
o dar muerte a una monja con un golpe de oreja.
Sería bello
ir por las calles con un cuchillo verde
y dando gritos hasta morir de frío

No quiero seguir siendo raíz en las tinieblas,
vacilante, extendido, tiritando de sueño,
hacia abajo, en las tapias mojadas de la tierra,
absorbiendo y pensando, comiendo cada día.

No quiero para mí tantas desgracias.
No quiero continuar de raíz y de tumba,
de subterráneo solo, de bodega con muertos
ateridos, muriéndome de pena.

Por eso el día lunes arde como el petróleo
cuando me ve llegar con mi cara de cárcel,
y aúlla en su transcurso como una rueda herida,
y da pasos de sangre caliente hacia la noche.

Y me empuja a ciertos rincones, a ciertas casas húmedas,
a hospitales donde los huesos salen por la ventana,
a ciertas zapaterías con olor a vinagre,
a calles espantosas como grietas.

Hay pájaros de color de azufre y horribles intestinos
colgando de las puertas de las casas que odio,
hay dentaduras olvidadas en una cafetera,
hay espejos
que debieran haber llorado de vergüenza y espanto,
hay paraguas en todas partes, y venenos, y ombligos.
Yo paseo con calma, con ojos, con zapatos,
con furia, con olvido,
paso, cruzo oficinas y tiendas de ortopedia,
y patios donde hay ropas colgadas de un alambre:
calzoncillos, toallas y camisas que lloran
lentas lágrimas sucias.




Pablo Neruda
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NOTA DE RADIO "EL ESPECTADOR" CON ISABEL ALLENDE EN URUGUAY

La escritora chilena Isabel Allende llegó a Uruguay para promocionar su nueva novela: El cuaderno de Maya. Este nuevo proyecto literario surgió de la necesidad de la novelista de producir ficción para un público adolescente. Allende ha publicado una veintena de títulos, ha vendido más de 50 millones de copias en todo el mundo y sus textos han sido traducidos a más de 25 idiomas. En conversación con En Perspectiva, la chilena habló de la irregular relación que mantiene con su país. “Yo me siento profundamente chilena, a pesar de que cuando voy a Chile, a la semana ya me siento extranjera porque todo me empieza a dar rabia”, contó. A pesar de ello, enseguida confesó: “Después me da el impulso de volver corriendo”. Allende ha vivido, además de en Chile y en Estados Unidos (donde actualmente reside), en Líbano, Bélgica, Suiza, Venezuela, Bolivia, entre otros. “Tengo un pie en California y un pie en Chile y soy extranjera en todos lados”, sintetizó. En 2010 obtuvo el Prem! io Nacional de Literatura de Chile. Al referirse a esta distinción, dijo que los que afirman que un best-seller escribe naturalmente mal subestiman a los lectores porque parten “de la base de que los lectores son tontos”. “Siento que la gente en Chile me dio el premio”, expresó.

lunes, 22 de agosto de 2011

CARTELERA SOBRE NUESTRO CICLO DE CINE EN EL LICEO

En el comienzo de los ciclos de cine en el liceo de Atlántida, nuestra apertura fue con una realización de los hermanos Taviani, sobre textos de Luigi Pirandello, el título de los tres episodios que conforman la película  "KAOS"

 

ALGO MÁS SOBRE LAS VANGUARDIAS...

ANEXO A LOS “ISMOS”- VANGUARDISMOS

CUBISMO: Movimiento de las artes plásticas que influye ampliamente en la literatura. Las formas y colores se desintegran para expresarse a través de imágenes con volúmenes geométricos, planos y curvas donde aparecen nuevas relaciones espaciales de las cosas entre sí, su esencia geométrica; hay una búsqueda de lo esencial del mundo de los objetos para penetrar en la intimidad misma de ellos. Esta concepción permite al artista crear su obra según rigurosas leyes interiores, expresando el puro sentido trágico del espíritu.
Los grandes maestros del cubismo fueron Pablo Picasso y André Derain, y quien lo teorizó fue Gillaume Apollinaire. Apollinaire ha querido usar las posibilidades figurativas del verso de acuerdo  con la pintura cubista, “yo también soy pintor” ha dicho él, y en sus caligramas reunió la presencia de una expresión verdaderamente poética con lo simbólico de las figuras. Los mas preciados son los que cantan la vida del poeta combatiente (“Poemas de la paz y de la guerra” -1918). La aspiración de todas sus renovaciones poéticas están ligadas a la representación de las cosas y de la vida modificada por la pintura cubista. En 1911 compone un álbum poético ilustrado por pintores cubistas y artículos de crítica en 1913 que formarán el volumen  sobre los pintores cubistas.

DADAISMO: Desde 1918 se va a afirmar un movimiento que se propone una revolución pura y total, buscando una completa desintegración del lenguaje y de la vida del espíritu, el nombre Dadá para este movimiento ilustra la voluntad de someter el contenido y la forma de la poesía a la irrupción incontrolable de la violencia. Tristán Tzara, en su “Manifiesto Dadá” de 1918 plantea la destrucción de la organización social en nombre de un circo universal donde se destaque la fantasía de cada individuo, a través de esta propuesta de tono anarquista procura obtener “ lo auténtico en bruto”, proponiendo: “destruyamos todo y quedémonos con lo que reste, esa será la verdadera realidad”. Tzara propone: “Libertad: DADA, DADA, DADA, alarido de los colores crispados, entrelazamiento de los contrarios y de todas las contradicciones, los grotescos, las inconsecuencias: LA VIDA”.   Tzará añade: “Mi propósito fue crear solamente una palabra expresiva que mediante su magia, cerrase todas las puertas a la comprensión y no fuera un ismo más.  Si dadá se proponía alguna meta no era otra que : “hacer tabla rasa de todo lo existente, empezar desde el cero”.
Tratábase, pues, no de una empresa de construcción sino de una TENTATIVA DE DEMOLICIÓN. En una declaración, Tzar” afirma: ”el hombre no es nada. Medida con la escala de la eternidad, toda acción es vana”.
EL BUEN HUMOR DE DADÁ,ES LO QUE HIZO QUE FUERA MIRADO COMO UNA SIMPLE HUMORADA. NO DEJA DE SERLO, PERO TRAS ESTA MÁSCARA HUMORÍSTICA ESCONDE UN GESTO AMARGO, un sentimiento de protesta en apariencia gratuito, pero en rigor muy fundamentado, por un estado de cosas, un momento, un lugar muy concreto.
DE MARZO A JUNIO DE 1920, TRANSCURRE LA TEMPORADA DE MÁXIMA AGITACIÓN DADAÍSTA las veladas , que en ocasiones adoptaron el título de festivales, comprenden la de PRESENTACIÓN DE OBRAS TEATRALES O MUSICLES, INTERPRETADAS POR LOS PROPIOS DADAÍSTAS.
“Dadá antes que una escuela literaria o artística, es una intensa fórmula de vivir”.
UNA LLUVIA DE REVISTAS CARACTERIZA SU ÉPOCA MAS EXPANSIVA. Cada escritor del grupo llega a poseer su órgano de expresión personal. Paralelamente, al grito “todo el mundo es director del movimiento DADÁ”, dicen: “todos los dadaístas son directores de revistas”.
1921 MARCA EL FIN DEL APOGEO DADAÍSTAY EL COMIENZO DE LA DECADENCIA. No obstante, aún se celebran sesiones espectaculares y no dejan de salir publicaciones. Al disolverse el dadaísmo, unos se obstinaban en prolongar su NEGACIÓN EN ENGENDRAR, mientras que alguno se prestaba a buscar un cauce distinto a sus exploraciones espirituales.



AMPLIANDO CONCEPTOS SOBRE EL SURREALISMO : Es importante destacar que este grupo nace en el entorno de jóvenes estudiantes de medicina influenciados por los nuevos trabajos neuro-psiquiátricos y las investigaciones de Freud, de ahí el descubrimiento de las posibilidades que ofrece el arte para una exploración sistemática del inconsciente. En el manifiesto surrealista de 1924 se expresa esta definición: “Automatismo psíquico a través del cual nos proponemos exprimir, tanto verbalmente, tanto por escrito, tanto de todas otras maneras, el funcionamiento real del pensamiento. Dictado del pensamiento, en ausencia de todo control ejercido por la razón, alejado de toda preocupación estética o moral”. El procedimiento de la escritura automática, órgano esencial de la experimentación surrealista expondrá sus resultados en diversas publicaciones, pero la revista del movimiento tendrá como título “La revolución surrealista”.
   Antirrealismo,antinaturalismo,negación de lo real como materia y base para el arte es lo q ue resalta, desde las primeras páginas en el primer manifiesto de Breton. Se rebela contra “el reinado de la lógica”,  contra el “racionalismo absoluto que solo permite captar los hechos  relacionados estrictamente con nuestra experiencia” .Afirma categóricamente:”la imaginación está a apunto de recobrar sus derechos”. El camino para ello  consistirá en no cerrar las vías de expresión a los sueños,con el muro de la realidad. “Creo-aclara Breton- en la resolución futura de esos dos estados en apariencia tan contradictorios,como son el sueño y la realidad;en una especie de realidad absoluta,de SUPERREALIDAD,si así puede decirse.”
    En el superrealismo el escritor se abandona por entero a las fuerzas oscuras de lo inconsciente,hace todo lo posible por provocarlas: escarba en su interior,hasta las últimas consecuencias.

VANGUARDIAS EN LITERAURA Y EL ARTE, UNA APROXIMACIÓN

VANGUARDISMO EN LA LITERATURA  DEL  S. XX


        A comienzos del siglo XX ,en torno a la Primera Guerra mundial, surgen los  Movimientos de Vanguardia, “expresión de un mundo en crisis”. Estos movimientos estéticos se manifiestan sobre todo en la pintura y en la literatura, aparece también una revolución musical, de la mano de Hindemith ,Schoemberg  (del que podemos apreciar la obra PIERROT LUNAIRE EN EL VIDEO ANEXADO), y Stravinsky. Hablamos de un siglo que comienza su desarrollo “bajo el signo del CINE”.
       Con el nombre de VANGUARDIAS ,se designan los movimientos literarios y artísticos que se desarrollan desde 1910 a 1939 aproximadamente, teniendo su esplendor en 1920,pasada la década del ‘30el arte se aproxima nuevamente el arte a la realidad ,volviendo a ser comprometido social y políticamente.
        En la Gaceta literaria de 1930, Guillermo de Torre designa separadamente estos movimientos en : futurismo ,expresionismo ,cubismo, ultraísmo ,dadaísmo ,superrealismo,abstraccionismo,imaginismo,etc.
         En literatura, nos interesan especialmante el EXPRESIONISMO, FUTURISMO,SUPERREALISMO Y ULTRAÍSMO.
EXPRESIONISMO: Surge en principio en la pintura ,rechazando el arte como representación de las realidades externas y se traslada a la literatura con la intención de plasmar las realidades interiores ,como la confusión total de todos los integrantes del universo; las expresiones son impresiones del mundo interior ;es un arte orientado hacia lo no-natural, fruto de la improvisación o el rechazo  de la composición premeditada ,sujeta sobre todo a los valores simbólicos ,el arte utiliza sus medios para expresar la vida interior del artista y no para representar fenómenos de la naturaleza.
FUTURISMO:  Es un movimiento subversivo. Proclama el cansancio  y el hastío de los que no soportan el peso de la civilización occidental ,busca la libertad ,huyendo de todos los contenidos ideológicos generados por los otros movimientos. Se dirige al mundo de la mecánica ,y propone que la vida moderna (con sus avances tecnológicos), debe ser el objetivo principal de la creación artística.    El fundador del Futurismo, Felipe T. Marinetti ,publica su manifiesto del futurismo el 20 de febrero de 1920,tomaremos a modo ilustrativo algunas de sus expresiones:
“...nosotros queremos cantar el amor al peligro ,el hábito de la energía y de la temeridad.”   “...ya no hay belleza si no es en la lucha. Ninguna obra que no tenga carácter agresivo puede ser una obra de arte. La poesía debe concebirse como un violento asalto contra las fuerzas desconocidas ,para obligarlas a arrodillarse ante el hombre...”   “...nosotros queremos glorificar la guerra (única higiene del mundo),el militarismo ,el patriotismo, el gesto destructor de los libertarios, las hermosas ideas por que se muere y el desprecio por la mujer....”  “...queremos destruir los museos y las bibliotecas, las academias de todo tipo, y combatir contra el moralismo ,el feminismo, o toda cobardía oportunista y utilitaria...”hasta hoy la literatura exaltó la inmovilidad pensativa, el éxtasis y el sueño. Nosotros queremos exaltar el movimiento agresivo ,el insomnio febril ,el paso ligero, el salto mortal, la bofetada, y el puñetazo...” “...afirmamos que la belleza del mundo se ha embellecido con una belleza nueva, la belleza de la velocidad...”  El futurismo se relaciona con el fascismo en algunos aspectos doctrinales: el irracionalismo, el espíritu violento ,heroico y patriótico del que hacían gala los futuristas.
SUPERREALISMO O SURREALISMO : Dentro de las vanguardias ,es el que más perdura, e influye en la sociedad y todas las expresiones artísticas ;más que una revolución estética su lema es “Transformar la vida”.
André Breton, su líder lanza en diciembre de 1924 el Primer Manifiesto ,en él menciona”...Todavía vivimos bajo el imperio de la lógica, y precisamente a eso quería llegar. Sin embargo, en nuestros días los procedimientos lógicos tan solo se aplican a la resolución de problemas de interés secundario. La parte de racionalismo absoluto que todavía sigue en boga solamente puede aplicarse a hechos estrechamente ligados a nuestra experiencia..... So  pretexto de la civilización, con la excusa del progreso, se ha llegado a desterrar el mundo del espíritu ....Quizá haya llegado el momento en que la imaginación esté próxima a ejercer los derechos que le corresponden... Con toda justificación ,Freud ha proyectado su labor crítica sobre los sueños, ya que, es efectivamente inadmisible que esta importante actividad psíquica haya merecida por el momento, tan escasa atención...”  En 1927,en el Segundo Manifiesto el movimiento se politiza, y Breton condena a los surrealistas puras, no marxistas.  En 1942 se lanza el tercer manifiesto en una conferencia universitaria, y se siguen publicando y fundando revistas.   Las obras surrealistas reflejan un mundo plagado de imágenes fantásticas; la muerte, el amor pasional loco ,la magia que está en todo lo casual y fortuito . Proclaman la escritura automática ,sin asunto preconcebido ,rápida ,sin recordar lo escrito, ni sentirse tentado a releerlo, también usan la técnica del collage, combinando fragmentos de obras, frases cortadas de periódicos buscando lograr una nueva creación, y también la transcripción de los sueños. Según el poeta Jorge Guillén “el surrealismo es una invitación al riesgo de la realidad imaginativa”.
ULTRAÍSMO : Este movimiento se relaciona con la deshumanización del arte y se caracteriza por el intento de fusión de todas las vanguardias:”EL ULTRA se nos presenta como el vértice de fusión potente a donde afluyen todas las vertientes de las pujantes tendencias de la vanguardia”...”Nuestro lema será el ULTRA, y en nuestro seno cabrán todas las tendencias sin distinción ,con tal que expresen un anhelo nuevo” dijo Cansinos Assens.  Características: -Búsqueda de temas tomados de la vida, - Reducción de la lírica a su elemento fundamental : LA METÁFORA . –Se elimina lo circunstancial ,sentimental y anecdótico.
-Desaparece la rima ,la puntuación ,el enlace sintáctico. –Se da unidad al poema por un tema común ,sobre el que confluyen diversas imágenes.

domingo, 21 de agosto de 2011

UNA CANCIÓN POR EL ARTE, POR LAS ARTES, POR LA VIDA Y EL ARTE...


CINE, CINE, CINE...

Recuerdo bien
aquellos «cuatrocientos golpes» de Truffaut
y el travelling con el pequeño desertor,
Antoine Doinel,
playa a través,
buscando un mar que parecía más un paredón.
Y el happy-end
que la censura travestida en voz en off
sobrepusiera al pesimismo del autor,
nos hizo ver
que un mundo cruel
se salva con una homilía fuera del guión.
                                     
Cine, cine, cine,   
más cine por favor,
que todo en la vida es cine
y los sueños,
cine son.

Al fin llegó
el día tan temido más allá del mar,
previsto por los grises de Henri Decae;
cuánta razón
tuvo el censor,
Antoine Doinel murió en su «domicilio conyugal».
Pido perdón
por confundir el cine con la realidad,
no es fácil olvidar Cahiers du cinéma,
le Mac Mahon,
eso pasó,
son olas viejas con resacas de la nouvelle vague.


Recuerdo bien
aquellos «cuatrocientos golpes» de Truffaut
y el travelling con el pequeño desertor,
Antoine Doinel,
playa a través,
buscando un mar que parecía más un paredón.
Y el happy-end
que la censura travestida en voz en off
sobrepusiera al pesimismo del autor,
nos hizo ver
que un mundo cruel
se salva con una homilía fuera del guión.
                                     
Cine, cine, cine,   
más cine por favor,
que todo en la vida es cine
y los sueños,
cine son.

Al fin llegó
el día tan temido más allá del mar,
previsto por los grises de Henri Decae;
cuánta razón
tuvo el censor,
Antoine Doinel murió en su «domicilio conyugal».
Pido perdón
por confundir el cine con la realidad,
no es fácil olvidar Cahiers du cinéma,
le Mac Mahon,
eso pasó,
son olas viejas con resacas de la nouvelle vague.


Luis Eduardo Aute - español